Zwei intensive Tage für die digitale Zukunft – Klausurtagung der AG Digitalisierung des LSK in Freiberg
Strategische Weichenstellungen, persönlicher Austausch und neue Impulse für die Digitalisierung im sächsischen Kleingartenwesen.
Am 25. und 26. Juli 2026 traf sich die AG Digitalisierung des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner e. V. (LSK) zu ihrer Klausurtagung in Freiberg. Zwei Tage lang standen der gemeinsame Rückblick, aktuelle Entwicklungen, die nächsten Schritte bei der Digitalisierung sowie die strategische Weiterentwicklung der Arbeitsgruppe im Mittelpunkt.
Ein Großteil der Teilnehmer reiste bereits am Freitag nach Freiberg an. Damit bot sich schon vor dem eigentlichen Arbeitstag die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und für erste Gespräche über aktuelle Themen und Erfahrungen aus der täglichen Verbands- und Vereinsarbeit.
Am Samstag nahm auch Tommy Brumm, Präsident des LSK, ganztägig an der Klausurtagung teil. Seine Teilnahme ermöglichte einen intensiven direkten Austausch zwischen der Arbeitsgruppe und der Verbandsspitze über die bisherigen Ergebnisse, aktuelle Anforderungen und die weitere Ausrichtung der Digitalisierung im sächsischen Kleingartenwesen.
Rückblick, aktueller Stand und kommende Entwicklungen
Ein Schwerpunkt der Tagung war zunächst der Rückblick auf das vergangene Jahr. Gemeinsam wurde betrachtet, was bereits erreicht werden konnte, welche Entwicklungen angestoßen wurden und welche Erfahrungen aus der praktischen Arbeit der vergangenen Monate in die weitere Planung einfließen sollen.
Einen breiten Raum nahm dabei die Entwicklung von gartenbund.de ein. Welche Updates und Verbesserungen wurden bereits umgesetzt? Welche neuen Möglichkeiten stehen den Vereinen und Verbänden inzwischen zur Verfügung? Und vor allem: Welche Neuerungen stehen bereits in sehr naher Zukunft an?
Gemeinsam mit Nico und Sabrina Thimm von gartenbund.de wurden die aktuellen Entwicklungen und der weitere Ausblick intensiv besprochen. Dabei ging es nicht nur um einzelne Funktionen, sondern auch um die Frage, wie sich Verwaltungsabläufe künftig noch einfacher, effizienter und praxisnäher digital abbilden lassen.
Viel Input und viele neue Ideen
Teilnehmer der Klausurtagung waren:
- Tommy Brumm, Präsident des LSK
- Bianka Gothe, Regionalverband Freiberg
- Peter Keiner, Stadtverband Dresden
- Jörg Wunderlich-Bratzke, Regionalverband Borna, Geithain, Rochlitz und Umgebung
- Martin Schröder-Pirl, Stadtverband Leipzig
- Nico und Sabrina Thimm, gartenbund.de
Auch die AG selbst entwickelt sich weiter
Digitalisierung bedeutet nicht nur, Software weiterzuentwickeln. Auch Strukturen, Zusammenarbeit und Prozesse müssen regelmäßig überprüft und an neue Anforderungen angepasst werden. Deshalb beschäftigte sich die Klausurtagung intensiv mit der Weiterentwicklung der AG Digitalisierung selbst. Neue Anforderungen aus dem LSK wurden aufgenommen und gemeinsam diskutiert. Dabei ging es insbesondere darum, wie die Arbeitsgruppe ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen künftig noch gezielter für den Landesverband, die Regional- und Stadtverbände sowie letztlich die Vereine einsetzen kann. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen deutlich: Digitalisierung ist längst kein Einzelprojekt mehr, sondern ein fortlaufender Prozess, der viele Bereiche der Verbands- und Vereinsarbeit miteinander verbindet.
Der Blick geht bereits auf 2027
Neben den aktuellen Aufgaben wurde auch weit vorausgeschaut. Erste Termin- und Veranstaltungsplanungen für das Jahr 2027 wurden abgestimmt. Dazu gehören Schulungen und Informationsveranstaltungen ebenso wie die Beteiligung an Messen und weiteren Veranstaltungen. Ziel bleibt es, Digitalisierung nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern Wissen weiterzugeben, praktische Unterstützung anzubieten und insbesondere die Vereine bei der Umsetzung vor Ort mitzunehmen.
Nach zwei intensiven Tagen bleibt ein durchweg positives Fazit: Viele Themen wurden diskutiert, neue Ideen entwickelt, kommende Aufgaben konkretisiert und wichtige Weichen für die weitere Arbeit gestellt. Vor allem aber hat die Klausurtagung erneut gezeigt, wie wertvoll der persönliche Austausch ist. Digitalisierung lebt nicht allein von Technik und Software. Sie lebt von Menschen, die bereit sind, bestehende Prozesse zu hinterfragen, Erfahrungen miteinander zu teilen und gemeinsam neue Lösungen zu entwickeln.
Zwei tolle, konstruktive und fruchtbare Tage in Freiberg – mit viel Input, neuen Impulsen und einem klaren Blick auf die nächsten Schritte für die digitale Zukunft des sächsischen Kleingartenwesens.
Mehr zur AG und gartenbund.de
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