LSK Aktuell: Kleingartenwesen-News aus Sachsen

AG Digitalisierung: Vereine praxisnah digital begleiten

in LV Sachsen

Vom ersten Ordner bis zur gemeinsamen Lösung – wie die AG Digitalisierung Vereine begleitet

Es begann oft ganz bodenständig. Mit Vereinen, die kaum mehr hatten als ein paar Ordner, lose Zettel und eine Excel-Tabelle, die irgendwie alles regeln sollte. Buchhaltung? „Machen wir nebenbei.“ Digitale Prozesse? Fehlanzeige. Und trotzdem: enorm viel Herzblut, Verantwortung und Engagement. Genau hier liegt der Ursprung der AG Digitalisierung.

Denn wir haben zugehört. Hingeschaut. Und verstanden, wo die Realität vieler Kleingartenvereine wirklich steht.

Wo wir stehen – nah an der Praxis

Als AG Digitalisierung haben wir bewusst dort angesetzt, wo andere oft erst gar nicht anfangen: bei Vereinen ohne digitale Grundlage. Bei Vorständen, die nie gelernt haben, was ordentliche Buchhaltung bedeutet. Bei Schriftführern, die Protokolle per Hand schreiben und Kassierern, die abends nach der Arbeit versuchen, Ordnung ins Chaos zu bringen.

Viele dieser Vereine arbeiteten ausschließlich mit Excel – nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil es „schon immer so lief“. Digitalisierung war kein Thema, sondern ein abstrakter Begriff. Genau diese Lücke wollten wir schließen.

Heute können wir sagen: Wir haben mittlerweile rund 1.500 Vereine geschult, begleitet und abgeholt. Schritt für Schritt. Ohne Überforderung, ohne Fachchinesisch, ohne den Anspruch, alles sofort perfekt machen zu müssen.

Die AG Digitalisierung startet dort, wo Vereine wirklich stehen: praxisnah, verständlich und gemeinsam. Grafiken: Napkin

Was uns antreibt – Lösungen statt Insellösungen

Unser Anspruch war von Anfang an klar: Wir wollen keine zusätzlichen Baustellen schaffen. Und wir wollen vor allem nicht, dass jeder Verein versucht, seine eigene Insellösung zu basteln – mit unterschiedlichen Programmen, Prozessen und Datenstrukturen, die am Ende niemand mehr zusammenführen kann.

Stattdessen denken wir gemeinschaftlich. Verbandsübergreifend. Nachhaltig.

Wir entwickeln und zeigen Lösungsansätze, die skalierbar sind. Die sich an Vereinsgrößen anpassen lassen. Die verständlich bleiben – auch für Ehrenamtliche ohne IT-Hintergrund. Digitalisierung soll kein Selbstzweck sein, sondern ein Werkzeug, das entlastet, Ordnung schafft und Sicherheit gibt.

Wer wir sind – Ansprechpartner auf Augenhöhe

AG Digitalisierung: Klausurtagung in Rochlitz 2025

Die AG Digitalisierung ist kein anonymes Gremium. Wir sind Praktiker, Ehrenamtler, Verbandsmenschen und Digitalisierungsexperten. Wir kennen die Sitzungen am Abend, die Diskussionen um Haushaltspläne, die Sorgen um Nachfolge im Vorstand. Genau deshalb verstehen wir uns als Ansprechpartner auf Augenhöhe.

Wir begleiten Prozesse. Wir erklären, warum etwas sinnvoll ist – und genauso offen sagen wir, wenn etwas (noch) keinen Mehrwert bringt. Wir bringen Vereine, Kreis- und Landesverbände zusammen und denken Digitalisierung nicht isoliert, sondern als Teil moderner Vereinsarbeit.

Martin Schröder-Pirl (Leipzig), Peter Keiner (Dresden), Bianka Gothe (Freiberg), Nico Thimm (20Media), und Jörg Wunderlich-Bratzke (Rochlitz) v.l.n.r. Foto: AG Digitalisierung/LSK

Wo wir hinwollen – gemeinsam, strukturiert, zukunftsfähig

Unser Ziel ist klar:

Wir wollen Standards schaffen, Orientierung geben und Vertrauen aufbauen. Wir wollen, dass Vereine wissen: Da ist eine AG, die hilft. Die zuhört. Die Lösungen kennt. Nicht morgen, sondern jetzt.

Einladung zum Mitgehen

Vielleicht stehen Sie gerade am Anfang. Vielleicht arbeiten Sie noch mit Excel. Vielleicht fragen Sie sich, ob Digitalisierung für Ihren Verein überhaupt machbar ist. Unsere Erfahrung zeigt: Ja, sie ist machbar – wenn man sie gemeinsam angeht.

Die AG Digitalisierung lädt Sie ein, Teil dieses Weges zu werden. Lassen Sie uns reden, analysieren, ausprobieren. Ohne Druck, aber mit einer klaren Richtung.

Denn die Zukunft des Kleingartenwesens ist nicht analog oder digital.
Sie ist gut organisiert, menschlich – und gemeinsam gedacht.

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Martin Schröder-Pirl

AG Digitalisierung