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Erfahrungsaustausch der Kleingartenbeiräte in Sachsen: Chemnitz, Dresden und Leipzig im Dialog

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Erfahrungsaustausch über den Zaun hinweg

Sächsische Kleingärtner sind keine Eigenbrötler, sondern reden mitein­ander. Deshalb fand am 22. August ein Treffen der Kleingartenbeiräte der Städte Chemnitz, Dresden und Leipzig statt.

Der Erfahrungsaustausch fand im Zeit­geschichtlichen Forum Leipzig statt. An diesem Treffen nahmen u.a. Tommy Brumm, Präsident des Landesver­bandes Sachsen der Kleingärtner e.V. und Ralf-Dirk Eckardt, Vorsitzender des Kreisverbandes Leipzig der Kleingärtner Westsachsen e.V., teil.

Zu Beginn stand ein Besuch der Ausstellung „Übern Zaun – Gärten und Menschen“ auf dem Programm. In zwei Gruppen wurden die Teilnehmer von fachkundigen Museumsführerinnen durch die interessante Ausstellung begleitet, ein Besuch ist auf jeden Fall lohnend und allen interessierten Kleingärtnern unbedingt zu empfehlen.

Anschließend begrüßte Robby Müller, der Vorsitzende des Stadtverban­des Leipzig der Kleingärtner e.V.,  die Anwesenden. Unter den Teilnehmern waren die Leiter der Grün­flä­chen­äm­ter der drei sächsischen Metropolen. Jeder einzelne Beirat stell­te sich kurz vor.

Anschließend übernahm Daniel Jan­ko, der Leiter des Fachbereichs Gärten beim Leipziger Amt für Stadtgrün und Gewässer, die Moderation der Veranstaltung. Drei Themenschwer­punkte wurden gesetzt. Es war genug Zeit für Fragen und Diskussion, die sehr angeregt genutzt wurde.

Zukunft des Kleingartenwesens in Sachsen: Zusammenarbeit, Klimaschutz und Bestandssicherung

Die Teilnehmer des Treffens der Kleingartenbeiräte von Chemnitz, Dresden und Leipzig im Zeitgeschichtlichen Forum. Foto: HDG

In den drei sächsischen Großstädten sind die Kleingärten ein gesellschaftlicher Baustein des Miteinan­ders und maßgeblich für die Verbesserung des Klimas verantwortlich. Die­se Punkte sind in einer noch ver­bes­serungswürdigen Öffentlichkeitsarbeit darzustellen, um so den Erhalt der Anlagen zu sichern.

Zu diesem Thema berichtete der Leipziger Amtsleiter Rüdiger Dittmar, dass es dem Leipziger Kleingartenbeirat zu verdanken sei, dass auf Antrag des Beirates im Stadtrat die Festschreibung der Kleingartenanlagen als Dauerkleingärten im Flächennutzungsplan als Sicherung des Bestandes erreicht wurde.

Der Präsident des Landesverbandes betonte, dass es hierzu in Zusammenarbeit mit dem Landtagsabgeord­ne­ten Rick Ulbricht (CDU) Bemühungen gibt, für die Zukunft einen Landeskleingartenbeirat zu bilden, damit das gesamte sächsische Klein­gar­ten­we­sen auch auf der Ebene des Freistaates Sachsen angemessen vertreten wird.

Die jeweiligen Vorsitzenden der Beiräte äußerten sich in ihren Schlussworten übereinstimmend positiv zum Verlauf der Veranstaltung und hoffen auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit zum Nutzen des Kleingartenwe­sens.

Konrad Riedel

Vorsitzender KlGB Leipzig