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Gold und zweimal Silber für KGA aus Sachsen

Für das Finale des 24. Bundeswettbewerbs „Gärten im Städtebau“ hatten sich bundesweit 20 Kleingärtnervereine qualifiziert, davon die drei Preisträger des Sächsischen Landeswettbewerbs, die KGV „Sonnige Höhe“ Chemnitz, „Flora I“ Dresden und „Eilenburger Straße“ Torgau.
Die Veranstaltung im „Palais am Funkturm“ in Berlin begann mit den Ansprachen des Vizepräsidenten des BDG Dirk Sielmann und des Staatssekretärs Gunter Adler. Bundesgartenfachberater Jürgen Sheldon und seine Juroren waren im Sommer 2018 zwei Wochen lang durch die gesamte Bundesrepublik gefahren, um die 20 Kleingartenanlagen zu bewerten – eine großartige Leistung. In seiner Rede stimmte er die Anwesenden auf die Überreichung der Medaillen ein. Schließlich gab es sechs Gold-, zehn Silber- und vier Bronzemedaillen. Für die Chemnitzer Delegation, der in Vertretung der Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig auch der Baubürgermeister Michael Stötzner, der Leiter des Grünflächenamtes Peter Börner und der Mitarbeiter des Grünflächenamtes Hans- Peter Prosch angehörten, gab es eine große Überraschung, denn die „Sonnige Höhe“ erhielt eine Goldmedaille! Die beiden anderen sächsischen Vereine freuten sich jeweils über Silber! In einer Broschüre konnte jeder Teilnehmer die Begründung für diese hohe Auszeichnung, verbunden mit einem Scheck in Höhe von 1500, 1250 und 1000 Euro, lesen.
Für Chemnitz wurden darin nicht nur die Leistungen der Kleingärtner der „Sonnigen Höhe“ hervorgehoben, sondern auch die sichtbar gewordene Einheit von Kleingartenwesen und Stadtentwicklung. Die Unterstützung der Kommune hat dabei einen hohen Stellenwert. Dies wird vor allem deutlich an dem Wirken des Kleingartenbeirates. Es versteht sich von selbst, dass der KGV schon erste Ideen formulierte, wie die Prämie eingesetzt wird. So soll in diesem Frühjahr ein Spielplatz für die Jüngsten eingerichtet werden, damit sich die Mädchen und Jungen in der KGA so richtig austoben können.
Gold hätten Sven-Karsten Kaiser vom KGV „Flora I“ Dresden und seine Mitstreiter auch gern gehabt. „Doch leider wurde es nur Silber“, meinte er leicht enttäuscht. „Aber das ist nicht das Ende der Fahnenstange, denn gegenüber der Bereisung im vergangenen Sommer sind wir in der KGA bereits einige Schritte und Projekte weiter, die wir der Jury bei einem der nächsten Bundeswettbewerbe gerne vorstellen möchten“, meinte er zukunftsorientiert.
Volker Meißner, Vorsitzender des KGV „Eilenburger Straße“ Torgau, war mit der Steigerung von Bronze (2010) auf Silber hingegen sehr zufrieden. „Wir müssen die relativ bescheidenen Möglichkeiten zur Entwicklung des Kleingartenwesens, die wir im ländlichen Raum im Vergleich zu Großstädten wie Chemnitz oder Dresden haben, real einschätzen“, meinte er. Unter diesem Gesichtspunkt sei die Silbermedaille ein enormer Erfolg, der die Vereinsmitglieder weiter motiviere.
Groß, ps

Gold für den KGV "Sonnige Höhe" Chemnitz.
Silber für den KGV "Flora I" Dresden.
Silber für den KGV "Eilenburger Straße" Torgau.
Fotos: enterstudio