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Studentischer Realisierungswettbewerb für Reichenbach wurde erfolgreich abgeschlossen

Ein Studententrio hatte die beste Grundidee

Die Weichen sind gestellt, jetzt geht es an die Feinarbeit. Mit diesem Credo fasste Prof. Dr. Cornelius Scherzer von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden (FH) die Vorstellung und Bewertung der Entwürfe im studentischen Realisierungswettbewerb zur Gestaltung von drei thematischen Parzellen auf der 5. Sächsischen Landesgartenschau 2009 in Reichenbach/Vogtland zusammen.

Insgesamt neun junge Frauen und Männer des Studienganges Landespflege hatten sich mit vier Arbeiten an dem vom LSK ausgelobten Wettbewerb beteiligt und ihre Vorschläge unterbreitet, wie sie in einem Obst-, einem Kräuter- und einem Beerengarten das übergreifende Leitmotiv „Kleingarten und Gesundheit“ umsetzen würden.

Bei einer Begehung Ende März hatten sich die Studenten in Reichenbach/ Vogtland mit den örtlichen Gegebenheiten und den drei künftigen Themengärten vertraut gemacht.
Jens Zeevaert erläutert gemeinsam mit Stefanie Ruhmke und Florian Steyer die von ihnen entwickelte Gestaltungsidee zum Thema „Kleingarten und Gesundheit“. Fotos: Salden

 

Die Jury, der neben Prof. Scherzer auch LSK-Präsident Peter Paschke und Landesgartenfachberater Johannes Kube sowie der Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH, Jochen Heinz, und dessen Chefplanerin Kristina Hack angehörten, hatte am 29. Juni die Qual der Wahl.

„Die Studenten haben das Thema in den vergangenen vier Wochen fleißig bearbeitet und so manchen Drucker und Plotter fast zum Glühen gebracht“, bestätigte Prof. Scherzer. Seit der Ortsbegehung Ende März hatten sich die Teilnehmer intensiv mit dem Leitthema „Gesundheit“ beschäftigt und dazu beispielsweise bestimmte Wirkungen von Pflanzen und Früchten bei deren Verwertung und Genuss erarbeitet.

Der Gestaltungsentwurf von Jens Zeevaert, Stefanie Ruhmke und Florian Steyer hat die Jury dabei am meisten überzeugt. Als theoretische Grundlage dienten ihnen die Forschungsergebnisse von Prof. Dr. Krause aus Erfurt. „Zwar stehen beim Thema Gesundheit im Kleingarten Pflanzenverwendungskriterien scheinbar im Vordergrund, doch geht es auch um das soziale Wohlbefinden in der Anlage und um die Bewegung an der frischen Luft“, erläuterte Jens Zeevaert. Deshalb hat das Trio bewusst mit solchen Elementen wie Pergolen, Hochbeete und Informationstafeln gearbeitet.

Bestehende Defizite in Sachen Pflanzenverwendung werden durch den Ankauf der Arbeit von Maren Hütter und Dörte Seidel ausgeglichen. Neben den gesammelten Erfahrungen konnten sich alle Studenten über das Teilnahme- und Preisgeld freuen, was ihnen zumindest die entstandenen Kosten wieder ausgleichen wird.