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Preisträger im Landeswettbewerb geehrt

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Wenn der Holunder blüht …

Die sogenannten „FRIGO“-Erdbeerpflanzen bestehen aus dem Herzblatt und ganz viel Wurzel. Sie wachsen schnell und zuverlässig an und sind sehr günstig. Foto: Krüger

Die Tage scheinen jetzt endlos, und im Garten geht alles! Die Ernte ist schon in vollem Gange, und wir freuen uns über feinste ausgereifte knackfrische Lebensmittel wie Salate, Möhrchen, Spinat, Mangold oder Dicke Bohnen! Die Ernte von Spargel und Rhabarber sollte in der vorletzten Juniwoche abgeschlossen werden. Zur Kräftigung düngen wir die Pflanzen danach mit Kompost oder einem organischen Volldünger (z.B. KleePura oder Neudorff Gartendünger).

Die Ernte der leckeren Erdbeeren beginnt jetzt erst. Mit einer Strohlage zwischen den Pflanzen faulen die Früchte nicht so schnell, außerdem bleibt der Boden gleichmäßig feucht. Für einen gesunden Bestand und eine reiche Ernte sollten wir jährlich, wenigstens aber alle zwei Jahre frische Pflanzen setzen. Dazu wird jetzt schon das neue Beet vorbereitet: Wir lockern den Boden und arbeiten reifen Kompost ein (3 l/m2). Jetzt hat das Beet noch Zeit zum Ruhen.

Wenn wir uns nicht die Mühe der Pflanzenvermehrung machen wollen oder mal andere Erdbeersorten probieren möchten, dann können wir jetzt noch "FRIGO"-Erdbeerpflanzen aus der Oberlausitz bestellen und einpflanzen. So ist noch in diesem Jahr - nach ca. neun Wochen - eine erste Ernte möglich. "FRIGO"-Pflanzen werden im Winter von der Mutterpflanze getrennt und gefroren bei -2 °C ins neue Jahr gebracht. Weitere Informationen unter www. beerenobst-erdbeerpflanzen.de

Ernten Sie auch mal Tee oder Gewürze! Der Garten macht jetzt viele Angebote. Getrocknet und in Gläser verpackt haben wir bis nächstes Jahr Freude daran! Liebstöckel, Thymian, Minze, Zitronenmelisse, Holunderblüten, Brennnessel, Brombeerblätter, Walderdbeerblätter, Salbei u.v.m. ist möglich!

Unsere Gemüsekulturen brauchen jetzt unsere ganze Aufmerksamkeit. Damit sich die Pflanzen optimal entwickeln, sind einige Saatkulturen zu vereinzeln (Möhren, Rettich, Radies) und die Beete von Beikraut freizuhalten. Achten Sie beim Hacken darauf, die Wurzeln der Gemüsepflanzen nicht zu beschädigen. Steht das Beikraut zu dicht am Gemüse, kann man auch mal per Hand jäten. Durch das Hacken wird die Verdunstung des Bodenwassers stark eingeschränkt. Oft Hacken heißt also: weniger Gießen.

Man kann jetzt im Juni, wenn sich der Boden erwärmt hat, auch eine Mulchschicht zwischen den Gemüsepflanzen ausbringen, z.B. abgetrockneten Grasschnitt. Auch das verringert die Wasserverdunstung. Das Gießen wird dadurch nicht überflüssig, aber so reicht es, einmal pro Woche kräftig zu wässern (10 bis 20 l/m²).

Noch freie oder freigewordene Beete können unter Beachtung der Fruchtfolge neu eingesät werden: Gemüsefenchel, Zuckererbsen, Kohlrabi, Buschbohnen, Winterrettich, Möhren, Salate oder auch Gründünger sind u.a. möglich. Für schnelles und gesundes Wachstum geben sie idealerweise vor der Aussaat einen organischen, kaliumbetonten Volldünger (z.B. KleePura oder von Neudorff Tomatendünger, Gartendünger oder Veggiedünger) auf die geplanten Saatreihen und arbeiten diesen flach ein. Das Kalium sorgt für straffe, gesunde Pflanzen und hervorragenden Geschmack!

Um möglichst wenige Gemüsepflanzen dem "Feind" zu überlassen, gilt jetzt auch der Schneckenbekämpfung erhöhte Aufmerksamkeit! Fragen Sie dazu Ihren Fachberater, und gehen Sie das Problem gemeinsam mit Ihren Gartennachbarn an! Viel Erfolg dabei!|

Jörg Krüger, Landesgartenfachberater

 


Gartentipp als PDF-Dokument (DIN A4) zum Download für den Vereinsschaukasten: