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Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V.

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04.12.2017 07:43

Preisträger im Landeswettbewerb geehrt

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Advent im Garten!

Mit selbstgemachten Obst- und Wildobstsäften kann man einen tollen Punsch für die Adventszeit im Garten mixen! Foto: Krüger

Wenn an den kurzen Tagen das Wetter mitspielt, können wir noch schöne Stunden an frischer Gartenluft verbringen! Bei einem heißen Punsch aus Rum und selbstgemachtem Wildobstsaft (z.B. Holunder oder Kornelkirsche) fallen uns bestimmt noch tolle Weihnachtswünsche ein!

Zum Beispiel ein neues Futterhäuschen für unsere heimischen Vögel. Mehrere kleine Futterstellen sind besser als eine große. Und die Hygiene ist unbedingt zu beachten! Das Futter darf nicht nass werden und nicht mit Kot verunreinigt sein. Krankheitserreger können dann nicht übertragen werden. Am besten geeignet sind dazu die Futtersäulen,die man auch selbst basteln kann. Welcher Vogel auf welches Futter steht, erfahren wir sehr schön im Internet unter: http://bit.ly/nabu-wintervogel. Das Aufhängen des dazugehörigen Schaubildes in den winterlichen Schaukasten des Vereins ist auch eine tolle Idee!

Ein schönes Geschenk wäre auch ein Gutschein für eine Bodenanalyse. Nach jahrelangem Gärtnern verändert sich die Qualität des Bodens – oft zum Negativen. Da macht es Sinn, den pH-Wert und insbesondere den Gehalt an Humus, Phosphor, Kalium und Magnesium zu untersuchen. Mit dem Ergebnis bekommt man auch eine Düngeempfehlung für die nächsten Jahre. Bodenanalysen gibt es in vielen Gartencentern oder unter
• www.lufa-nord-west.de,
• www.bodenanalyse-zentrum.de,
• www.boden-fachzentrum.de,
• www.agrolab.com
und aus Sachsen:
• www.umweltanalytik-ebersbach.de.

Vielleicht wäre es auch Zeit für eine neue, leichtere Gießkanne! Die werden wir in den nächsten Jahren vermutlich öfter brauchen. Nach einem so trockenen Jahr können wir auch jetzt noch wässern, besonders unsere Gehölze und immergrünen Pflanzen. An sonnigen Tagen verdunsten sie auch im Winter viel Wasser! Jetzt beim Gießen aber bitte auf frostfreies Wetter achten.

Wer mehrere Sorten auf seinem Apfelbaum haben möchte, kann ein Veredlungsmesser gut gebrauchen! Dann kann man auch gleich nach Weihnachten die Reiser schneiden. Dafür nimmt man gut ausgereifte, einjährige Triebe von gesunden Bäumen unserer Wunschsorte. Die Reiser werden dann bis zur Veredlung im März oder April kühl bei hoher Luftfeuchte gelagert, z.B. in einer Folientüte im Kühlschrank-Gemüsefach oder in einem Eimer in feuchten Sand gesteckt im kühlen Keller. Die Triebe dürfen nicht austrocknen.

Ein schönes Geschenk machen wir uns in der Adventszeit aber noch selbst: Frisches aus dem Garten! Wir er nten die letzten Herbst- und die ersten Wintersorten von Grünkohl, Porree, Palmkohl, Rosenkohl und Feldsalat. Außerdem Pastinaken, Schwarzwurzel und Haferwurz (bei offenem Boden) –und immer nur so viel, wie wir verzehren wollen. Freunde von frischen Wildkräutern finden neben Petersilie, Grün im Schnee und Schnittlauch vielleicht auch noch Vogelmiere. Sie schmeckt nach Mais und etwas nussig und ist toll an Salaten! Wird das Wetter frostig, sollten wir die Gemüse mit ein oder zwei Lagen Gartenvlies bedecken. Abgeerntete Beete können wir noch vom letzten Beikraut befreien und mit einer Mulchschicht (z.B. Laub) abdecken.

Ansonsten ist jetzt aber die Zeit der Ruhe! Die wünsche ich Ihnen von Herzen und dazu ein wundervolles Weihnachtsfest! Auf dass sich viele Wünsche erfüllen!

Jörg Krüger, Landesgartenfachberater

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Gartentipp als PDF-Dokument (DIN A4) zum Download für den Vereinsschaukasten: