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Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V.

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Preisträger im Landeswettbewerb geehrt

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Landeserntedankfest

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Der frühe Vogel fängt den Wurm!

Mit der Schneeglöckchenblüte beginnt der Vorfrühling! Kurze Zeit später sind auf guten Standorten schon die ersten Freilandaussaaten möglich. Foto: Krüger

Die Vorfreude auf das neue Gartenjahr steigt! Und nach den ersten Aussaaten auf der Fensterbank und im Gewächshaus können wir jetzt auch im Freiland beginnen! Vorausgesetzt – das Saatbett ist vorbereitet! An guten warmen Standorten mit leichten bis mittelschweren Böden können jetzt schon Blatt- und Wurzelgemüse gesät werden. Beispiele für Blattgemüse: Frühlingszwiebel, Spinat, Rukola, Pak Choi und andere Asiagemüse; Beispiele für Wurzelgemüse: Möhren, Schwarzwurzel, Pastinake, Radieschen, Rettich.

Bei der Auswahl des Saatgutes ist zu beachten, dass es bei vielen Gemüsearten frühe, mittelfrühe und späte Sorten gibt. Jetzt sät man für eine frühe Ernte die frühen Sorten aus. Auf den Saatgutverpackungen sollte vermerkt sein, um was für eine Sorte es sich handelt. Die späten Sorten dagegen können lange auf dem Beet verbleiben und sind bei genereller Eignung gut lagerfähig. Sie werden erst später ausgesät. Frühe Spinatsorten sind z.B. ‘Matador’ und ‘Butterflay’, frühe Möhrensorten u.a. ‘Milan’, ‘Amsterdam 2’, ‘Laila’, ‘Pariser Markt 4’ und ‘Nantaise 2’.

Nach der Aussaat kann die Fläche noch mit einem Schutzfließ abgedeckt werden. Bei Zwiebeln und Möhren kann man das Fließ nach der Keimung gegen ein Insektenschutznetz tauschen, zum Schutz vor der Zwiebel- und vor der Möhrenfliege. Da Möhren sehr lange zur Keimung brauchen, sollte man zur Markierung der Reihen Saatgut von Radieschen beigeben – oder aller 20 cm eine Steckzwiebel stecken. Vielleicht hilft die ja auch noch gegen die Möhrenfliege. Spätestens zwölf Wochen nach der Aussaat können wir die Möhren ernten und haben dann noch genug Zeit für eine zweite Kultur, z.B. Salate oder Grünkohl.

Ebenfalls ins Freiland säen können wir jetzt Gründüngungspflanzen (Phacelia, Klee, Luzerne). So kann sich das Beet mindestens ein halbes Jahr erholen. Und bei der Aussaat von Leguminosen kommt es oft noch zur Anreicherung von Stickstoff im Boden, wovon dann die Folgekultur profitiert – aber nur dann, wenn wir die Gründüngungspflanzen mit Wurzeln auf dem Beet belassen und nach dem Absterben in die obere Bodenschicht einarbeiten!

Gut ist die Zeit jetzt auch für die Pflanzung von Gehölzen. Vorher sollte man sich jedoch die Platzverhältnisse bewusst machen. So können auch von der Größe her die richtigen Pflanzen gekauft werden. Das vermeidet späten Ärger. Es gibt heute für alle Obstarten Bäume auf schwachwachsenden Unterlagen zu kaufen, und auch bei Ziergehölzen ist das Angebot an kleinbleibenden Arten, Sorten und Varietäten sehr groß. Außer den gärtnerischen Dingen ist beim Pflanzen von Gehölzen auch auf den richtigen Pflanzabstand zu achten, beispielsweise auch auf den zum Nachbargarten.

Gleich nach der Frühjahrspflanzung von Obstgehölzen empfiehlt sich der Pflanzschnitt, und für den Erziehungsschnitt von jungen Obstbäumen ist jetzt auch die beste Zeit. Beide Schnitte richten sich nach der gewünschten Baumform –Spindel, Formobst am Spalier, Buschbaum mit Pyramiden- oder Hohlkrone. Führt man beide Schnitte konsequent durch, spart man sich damit später viel Arbeit – bei guter Pflanzengesundheit und Fruchtqualität! Zur richtigen Ausführung der Schnitte fragen Sie bitte Ihren Fachberater!

Viele andere Tätigkeiten warten, aber im April ist ja auch noch Zeit! Schöne Stunden im Garten bis dahin!

Jörg Krüger, Landesgartenfachberater

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Gartentipp als PDF-Dokument (DIN A4) zum Download für den Vereinsschaukasten: